Oleg Offstep

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Biografie

Oleg Offstep (a.k.a. Oleg Stepanov) ist ein freischaffender interdisziplinärer Künstler, der vor allem als Choreograf, Film- und Musikschaffender sowie Performer arbeitet. Geboren im Ural, Russland, schloss er sein Studium an der Physikalischen Fakultät der Ural-Universität ab, bevor er zum Tanz kam. Seit 2013 lebt er in Göteborg, dann in Wuppertal und heute in Berlin.

Er tanzte viele Jahre beim Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, bei der Gothenburg Dance Company, am Theater Basel und beim Provincial Dances Theatre und war an Originalkreationen von Dimitris Papaioannou, Saburo Teshigawara, Constanza Macras und Fabrice Mazliah beteiligt.

Seit 2013 entwickelt Oleg eigene Bühnenarbeiten. Er wurde für Künstlerresidenzen am Baryshnikov Arts Center (2025), im Tanzhaus Basel (2026) sowie für das ICR-Programm des American Dance Festival (2010) ausgewählt.

Sein Kurzfilm A Moth on a Bomb (2024) gewann den Preis für das beste Debüt beim New Tri-State Film Festival. Er choreografierte für Tom Tykwers The Light (2025) und Alla Kovgans Grape Maestro (2026) und führte gemeinsam mit Maria Ponomariova Regie beim Kurzfilm Colours Not in the Rainbow (2025).

Seit 2008 unterrichtet er zeitgenössischen Tanz und entwickelt seine eigene Bewegungs- und Kreationsmethode STOA — Spatial Transmission of Open Attention —, die er als „mechanisms of the self, sculpted through motion" definiert. Er unterrichtet sie regelmäßig unter anderem bei b12 in Berlin, NOD in Turin und AN-TRE in Porto.