Edith Buttingsrud Pedersen

Edith Buttingsrud Pedersen

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Biografie

Edith ist eine in Berlin lebende Choreografin, Tänzerin, Dozentin und Intimitätskoordinatorin. Sie ist Mitbegründerin des Kollektivs Company HAA sowie von Project Pomegranate.
Ihre künstlerische Praxis bewegt sich an der Schnittstelle von Choreografie, künstlerischer Forschung und relationalen Arbeitsweisen. In der Arbeit mit generationenübergreifenden, interdisziplinären Gruppen und Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungsniveaus versteht sie Tanz als einen sozialen und diskursiven Raum, in dem verschiedene Körper, Perspektiven und Lebenserfahrungen miteinander in Beziehung treten können. Ihre Arbeit setzt sich mit Fragen von Zugehörigkeit, Kollektivität, Resonanz und verkörperter Erfahrung auseinander.
Zu ihren jüngsten Arbeiten zählen Elefanten in Blutadern (8+) für das Schäxpir Festival 2023 in Linz sowie Woyzeck am Radu Stanca National Theatre, für das sie gemeinsam mit dem Co-Regisseur Hunor von Horvath bei der UNITER Gala 2024 für die Beste Regie nominiert wurde. Darüber hinaus schuf sie Passion für die zeitgenössische Ballettcompagnie Cisne Negro in São Paulo, das im Mai 2024 im SESC Consolação uraufgeführt wurde.
Ihre ersten Tanzfilme, In Venus (2022) und Os, Ingen (2021), wurden auf internationalen Filmfestivals gezeigt, zuletzt beim St Kilda Film Festival in Melbourne.
Darüber hinaus wurde sie mit dem Ehrenstipendium des Peter, Ingrid og Ralph Hernøes Fond ausgezeichnet, als Anerkennung ihrer Arbeit als Tanzkünstlerin.

Was wünschst du dir für die Berliner Tanzszene?

Ich wünsche mir mehr Begegnungsorte, die professionelle Tänzer:innen, Künstler:innen verschiedener Disziplinen und Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zusammenbringen. Räume, in denen wir entschleunigen, Ideen austauschen, einander herausfordern und Verbindungen jenseits beruflicher Interessen aufbauen können. Ich glaube, dass Tanz ein sozialer Raum sein kann, der Zugehörigkeit, Dialog und kollektive Vorstellungskraft fördert.